14.09.2022

Markus' Blog: Ankunft und Orientation in Brisbane

Markus ist in Brisbane angekommen und erzählt in diesem Blogbeitrag von seinen ersten Tagen und Wochen in Australien, der O-Week an der University of Queensland, Ausflügen ins Umland und gibt erste Einblicke in die Vorlesungen an der UQ.


Willkommen zu Teil 2 meiner Blogreihe! Kaum bin ich in Brisbane angekommen wurde ich auch schon von der strahlenden Sonne begrüßt. In den ersten Tagen hieß es erstmal ankommen. Ich habe versucht meinen Jetlag durch ausgiebige Spaziergänge in der wunderschönen Stadt von Brisbane auszukurieren, was aber nur teilweise geholfen hat.

Am ersten Unitag wurden alle internationale Studierende mit einem Willkommensfrühstück begrüßt, bei dem ich auch gleich einige Leute kennengelernt habe, welche mittlerweile gute Freunde geworden sind.

Der Campus der UQ ist mit einer kleinen Stadt vergleichbar – großartige Bibliotheken, Vorlesungsgebäude und eine Vielzahl von Essensmöglichkeiten (allein zwei Subways direkt auf dem Campus). Die O-Woche bestand aus vielen Vorträgen und Aktivitäten, wie z.B. der Campus-Tour oder dem Market-Day. Auf dem Market-Day wurden alle Clubs und Societies in Form eines riesigen Marktplatzes vorgestellt. Die Auswahl reichte vom Cheese & Wine Club bis hin zum Cyber Hacking Squad. Die Wichtigste für uns aber ist die Queensland University Exchange Student Society (kurz QUEST), welche unzählige Events für die internationalen Studierenden organisiert. Somit wurden die ersten Tage in Pubs und Clubs verbracht und wir konnten uns unter gewissen Einflüssen besser kennenlernen. Mit QUEST sind wir auch einen nahegelegenen Berg hochgewandert und konnten von dort aus Brisbanes Skyline bestaunen.

Sobald die ersten Vorlesungen anfingen, war schnell klar, dass hier ein sehr lockeres, freundschaftliches Verhältnis zwischen Studierenden und Referenten herrscht. Ich habe absichtlich etwas andere Kurse gewählt als die für meinen Studiengang Üblichen, weshalb ich Einblicke in mehrere Fakultäten erhalte. Ein Kurs, der mir besonders gefällt ist „The Science of Everyday Thinking“, in dem wir intensive Diskussionsrunden mit den Teilnehmer:innen halten. Besonders wird bei den Kursen auf einen nachhaltigen Lernprozess geachtet, weshalb es oft wöchentliche Quizzes und Abgaben unter dem Semester gibt, welche die Endnote beeinflussen.

Nach einigen Wochen hatten viele von uns das Bedürfnis mal aus der Stadt rauszukommen, welches wieder durch einen von QUEST organisierten Trip nach Byron Bay gestillt wurde. Byron Bay ist ein wundervolles, kleines Surfer-Städtchen. An dem einen Wochenende haben wir viel erlebt und unternommen – wir haben den Sonnenuntergang bewundert, Bars besucht, Kayak auf dem offenen Meer gefahren und Delfine gesehen, gesurft, eine Strandparty geschmissen, am nächsten Morgen den Sonnenaufgang angeschaut, Buckelwale in der Ferne erspäht, und das Highlight: Einen Koala in der Natur von einem Baum zum anderen springen sehen. Diese Reise war der Beginn von vielen weiteren Wochenendtrips.

Zurück in Brisbane hat uns die harte Realität wieder eingeholt. Viele, mich eingeschlossen, suchten noch immer nach einer langfristigen Unterkunft und überbrückten die Zeit in einem Hostel. Ob ich eine Bleibe gefunden habe, erfahrt ihr im nächsten Post. Cya!

 

 

Brisbane bei Nacht Sonnenuntergang bei Byron Bay