Massey University

29.06.2023

Loreens Blog: Campus & Studium an der Massey University

Kia ora und haere mai (willkommen) zu meinem Blog-Beitrag Nummer 4 zum Thema Campus und Studium an der Massey University in Auckland. 


Der Campus liegt in Albany auf dem North Shore, dem Nordufer von Auckland, und nicht im Zentrum der Stadt. Dies hat gleich mehrere Vorteile: günstigere Mieten, mehr Natur und die Nähe zu den besten Stränden von Auckland. Von der Albany Bus Station seid ihr dennoch mit den zentralen Buslinien innerhalb von knapp 30 Minuten im Central Business District von Auckland. Der Campus ist recht überschaubar, modern und gepflegt, mit vielen Grünflächen, ausreichend Parkplätzen und Sitzgelegenheiten im Freien. Neben Vorlesungsräumen befinden sich dort auch die Bibliothek mit vielen Lernplätzen, ein Fitnessstudio, eine Art Mensa (das Food-for-thought-Café) und weitere Essensangebote, darunter auch Sushi und Kebab. Zudem gibt es ein medizinisches Zentrum mit behandelnden Ärzten am Campus. Die medizinische Versorgung dort ist finanziell über die StudentSafe Versicherung abgedeckt, bei der automatisch alle internationalen Studierenden Mitglied sind.


Zahlreiche Clubs oder Studierendenvereinigungen bieten quasi wöchentlich Informations- und Get-together-Angebote am Campus an, meistens begleitet von kostenlosem Essen. Die Clubs sind eine Möglichkeit für Studierende, ihren Interessen nachzugehen oder sich aktiv in bestimmte Themen einzubringen. Beispielsweise gibt es einen Gardening Club oder auch den Snow Club, welcher Wanderungen und Ski-Freizeiten organisiert. Mit letzterem Club habe ich z.B. die Tageswanderung Tongariro Crossing im Tongariro National Park unternommen.

Kostenlose PizzaBio-Labor


Im Semester habe ich drei Kurse an der Uni belegt, mit denen ich einige freiwillige Wahlmodule für ein Zusatzzertifikat im Bereich Nachhaltigkeit (Angebot meiner Uni in Deutschland) abdecken konnte. Da es sich um ein interdisziplinäres Zertifikat handelt, waren die Fachbereiche meiner Kurse an der Massey Uni sehr unterschiedlich. Beispielsweise hatte ich einen Kurs in Grundlagen „Social Work and Community Development“, der im Blockformat organisiert war, einen Kurs in Grundlagen „Animal Biology“ mit interaktiven Laboratorien und ein Master-Modul in Environmental Economics. Die Anforderungen waren nicht allzu hoch, bspw. gab es viele Multiple Choice Tests und keiner meiner Essays war länger als 3000 Wörter. Allerdings war der Workload mit Abgaben über das Semester verteilt und dementsprechend gab es unter der Woche immer recht viel zu tun.  


Allgemein wirkt das universitäre System in Neuseeland stärker verschult und individualisierter durch die zahlreichen Betreuungsangebote in Bezug auf Studium sowie physische und mentale Gesundheit der Studierenden. Jedoch ist das Studium in keinem Fall schwerer oder aufwändiger als in Deutschland, und man wird von den Dozierenden selbst sehr gut beraten und betreut.
Bis zum nächsten Mal auf meinem Blog und bei Instagram! @predigerin