14.07.2025

Erfahrungsbericht von Tobias zum Auslandssemester an der San Francisco State University

Tobias war 2025 für ein Auslandssemester an der San Francisco State University in den USA. "Ich hatte eine wahnsinnig tolle Zeit in San Francisco. Ich habe diese Stadt lieben gelernt, ich habe so viele nette und herzliche Menschen getroffen, habe mich immer wohl und willkommen gefühlt, habe Freundschaften geschlossen und eine Menge fürs Leben gelernt. Für all das bin ich sehr sehr dankbar!"

Universität im Ausland: San Francisco State University

Universität in Deutschland: Universität Stuttgart 

Studiengang in Deutschland: Electrical Engineering

Belegte Kurse im Auslandsemester:

  • ENGR 848 Digital VLSI Design
  • ENGR 869 Robotics
  • HIST 130 US History for International Students
  • AU 110 Explore San Francisco

 

Vorbereitung: Erzähle uns von der Vorbereitung deines Auslandssemesters und warum du dich für deine Uni entschieden hast 

Ich habe mich hauptsächlich aufgrund ihrer Lage für die San Francisco State University entschieden. Ursprünglich schwankte ich zwischen Los Angeles und San Francisco, den beiden großen Städten an der Westküste der USA, und war dann aber doch sehr froh, an meinem Erstwunsch in der Bay Area gelandet zu sein. Ich hatte im Vorfeld schon viel Positives über die Stadt am Golden Gate gehört, bereits meine ersten Eindrücke bestätigten diese und über die Monate ist mir San Francisco richtig ans Herz gewachsen!

Mein Auslandssemester habe ich nicht über das International Office meiner Uni organisiert, sondern es als “Freemover” selbst in die Hand genommen. Wobei das nur zum Teil stimmt, denn maßgeblich bei der Planung geholfen hat mir die Studienberatung GOstralia!-GOmerica! Im Gegensatz zum Weg über das International Office war die Bewerbung über GOstralia!-GOmerica! sehr spontan möglich: Ich hatte im Frühjahr 2024 zum ersten Mal mit der Agentur Kontakt aufgenommen, im Juni meine Bewerbungsunterlagen abgeschickt, im August die Zusage erhalten und dann war ich schon für das Spring Semester in San Francisco eingeschrieben. Alles zusammen hat weniger als ein Jahr gedauert, damit hätte ich im Vorfeld niemals gerechnet. Bei der Planung des Auslandsaufenthaltes half mir GOstralia!-GOmerica! sehr individuell. Eine persönliche Referentin betreute mich bei der Zusammenstellung der geforderten Unterlagen, reichte meine Dokumente nach Prüfung an die SFSU weiter und übernahm die Einschreibung dort für mich. Dabei war sie während des ganzen Prozesses jederzeit per Mail oder vor Ort in Stuttgart erreichbar, was mir eine große Hilfe war.

Mit der Zusage im August blieb mir noch genug Zeit, mich auf das Visum für die USA zu bewerben. Auch zu diesem Prozess erhielt ich von GOstralia!-GOmerica! detaillierte Informationen, sodass ich für den Termin in der Frankfurter Botschaft alle nötigen Unterlagen zusammen hatte. Bereits Ende 2024 musste man diesen ausreichend früh vor Beginn des Auslandsvorhabens buchen. Zur Zeit scheint allerdings sowieso alles ganz anders zu sein (Stand Juni 2025) und ich hoffe sehr, dass in die Verfahren bald wieder Normalität einkehrt!

 

Uni und Campus: Wie hat dir die Uni gefallen? Wie waren die Kurse, die du belegt hast? Was hast du sonst auf dem Campus unternommen? Hast du Tipps, wie man am besten andere Studierende kennenlernt? 

Der Campus der SFSU ist an sich nicht wahnsinnig besonders und auch architektonisch keine Meisterleistung. Dafür besitzt er viele Grünanlagen, in denen man in den Pausen zwischen den Vorlesungen gerne Zeit verbringt. Dank des kalifornischen Klimas wachsen dort sogar Palmen!

Bereits in den ersten Wochen wurde mir klar, dass der fachliche Gewinn dieses Semesters überschaubar wird. Und, so ehrlich muss ich sein, genauso war es dann auch. Das lag allerdings weniger daran, dass die SFSU keine wirklich breite Auswahl an Modulen zum Schwerpunkt Elektrotechnik im Master besitzt (diese wird dank diverser Budgetkürzungen wohl auch in naher Zukunft nicht größer werden), sondern viel mehr am Gesamtniveau der Lehre in den USA. Dieser subjektive Eindruck wurde mir im Laufe des Semesters von verschiedenen Personen unabhängig voneinander bestätigt. Einer meiner Professoren meinte zudem, dass selbst das akademische Niveau der Elite-Unis nicht höher sei. Diese besäßen nur mehr Ressourcen und könnten sich besser darstellen.
Der Aufbau der Vorlesungen erinnerte mich sehr an meine Zeit auf dem Gymnasium. Die Studi-Anzahl pro Modul war auf Klassengröße, entsprechend waren die Hörsäle Klassenzimmer mit Stühlen, die ich in der Form nur aus amerikanischen Highschool Filmen kannte. Die Profs glichen Lehrern, die Anwesenheit war Pflicht und das Tempo insgesamt deutlich langsamer als ich es aus deutschen Vorlesungen gewohnt war. Ein weiterer Unterschied waren die vielen, übers Semester verteilten Assignments, sowie die Prüfungen zur Mitte des Semesters, die dafür sorgen, dass die Abschlussprüfungen am Ende weniger aufwändig sind und weniger zählen als in Deutschland. All das bringt den Vorteil mit sich, dass es trotz Sprachbarriere problemlos möglich ist, sich in dem neuen Umfeld einzuleben, den Vorlesungen zu folgen und die Module erfolgreich abzuschließen.

Mein Lieblingskurs an der SFSU war U.S. History for Internationals. Ich muss zugeben, ein Grund, warum ich den Kurs ursprünglich gewählt hatte, war, weil ich herausfinden wollte, wie kritisch sich in den USA mit der eigenen Geschichte auseinandergesetzt wird. Und ich bin absolut positiv überrascht worden - der Prof hat kein gutes Haar an der Vergangenheit der USA gelassen. Gleichzeitig war es der beste und anschaulichste Geschichtsunterricht, den ich je hatte. Es war super spannend, die Geschehnisse in der Welt ab dem Zerfall des Römischen Reichs (ja, soweit muss man ausholen um die Beweggründe der Europäer für die Besiedelung der Amerikas zu verstehen) aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten. Viele weltpolitische Zusammenhänge in der Geschichte habe ich erst dadurch richtig verstanden. Ich kann jedem nur empfehlen sich während des Auslandsaufenthaltes mit der Geschichte des jeweiligen Landes zu befassen - das erweitert den Horizont ungemein!

Das Cesar Chavez Building in der Mitte des Campus ist der Hauptort für studentische Aktivitäten außerhalb des Klassenzimmers. Vor der Dachterasse hat man einen tollen Ausblick über das gesamte Gelände. Innen befinden sich auf zwei Etagen die Büros der Fachschaften und anderen studentischen Organisationen und im Keller gibt es einen großen Aufenthaltsbereich mit Billardtischen, Tischkickern und viel Platz zum Sitzen. Dort finden auch immer wieder Events statt, zum Beispiel geben lokale Bands in unregelmäßigen Abständen kleine Konzerte - ein Besuch lohnt sich!

Der beste Ort, um mit anderen Studis in Kontakt zu kommen, war für mich das Mashouf Wellness Center ebenfalls mitten auf dem Unicampus. Vor allem die Locals halten sich dort gerne auf. Pro Semester bezahlt man die einmalige Gebühr von $230 und kann dann so viele Sportkurse belegen wie man möchte. Von Group Fitness Kursen wie Bootcamp oder Hip Hop, über Teamsportarten wie Fußball oder Volleyball, Kletterkursen an einer riesigen Kletterwand, bis hin zu einem eigenen Schwimmbad - das MWC hat jede Menge zu bieten. Es war für mich ein tolles Angebot, das ich als Ausgleich zum Studieren gerne genutzt habe und das ich in Stuttgart echt vermissen werde.

Skyline mit QUT

Stadt und Umgebung: Wie hat dir deine Studienstadt gefallen? Erzähle von deinen Reisen am Wochenende oder in der Semester Break. 

Ich hatte eine wahnsinnig tolle Zeit in San Francisco. Ich habe diese Stadt lieben gelernt, ich habe so viele nette und herzliche Menschen getroffen, habe mich immer wohl und willkommen gefühlt, habe Freundschaften geschlossen und eine Menge fürs Leben gelernt. Für all das bin ich sehr, sehr dankbar!

Mir gefällt der Architekturstil der Stadt - ich finde die Victorian Houses wunderschön, ich mag die vergleichsweise kleinen Straßen und dass man viel zu Fuß unterwegs sein kann und ich hab Downtown SF mit seinem US-retro Charme der Häuserfassaden, Straßenzüge, Cable Cars und Historic Streetcars sehr geliebt, weil es genauso war, wie ich mir eine US-amerikanische Großstadt vorgestellt hatte.
Zudem war dort immer etwas los. San Francisco ist eine sehr lebendige und diverse Stadt. Am Besten gefallen haben mir all die Straßenmusiker, die jeden Tag und an vielen Ecken wirklich gute Musik gespielt und damit einfach gute Laune verbreitet haben.

Aufgrund der zentralen Lage innerhalb von Kalifornien sind viele Orte von San Francisco aus gut zu erreichen. Nach Los Angeles fährt man acht Stunden, Flixbusse gibt es ab $40 und eine Nachtfahrt bietet sich somit für einen Kurzausflug übers Wochenende super an. Auch der Yosemite National Park, Monterey und Carmel-by-the-Sea sind innerhalb von wenigen Stunden erreichbar und allein die Bay Area hat mit Berkeley, dem Silicon Valley in Palo Alto, Sausalito und dem Muir Woods National Monument wahnsinnig viel Abwechslungsreiches zu bieten.

Möchte man weiter ins Landesinnere der USA vordringen, empfiehlt sich der California Zephyr. Dieser Zug fährt von San Francisco bis nach Chicago, größtenteils auf der ursprünglichen Strecke der Transcontinental Railroad. Ich bin während der Springbreak zwei Tage bis nach Denver gefahren und habe den Zug geliebt - in seiner Mitte befindet sich ein Observation Car mit großen Fenstern und Sitzen zum Rausschauen. Die gemütliche Fahrweise lässt die Welt draußen auf eine unfassbar entspannende Art dahin gleiten, sodass einem genug Zeit bleibt die super abwechslungsreiche Landschaft zu bewundern - von den bewaldeten Bergen Kaliforniens fährt man durch die Wüste Nevadas, die Rocky Mountains in Utah hinein in die große Ebene Colorados. Ein Erlebnis, das einen die Dimensionen und die Schönheit dieses Landes mehr begreifen lässt, als es jede Reise mit dem Flugzeug könnte.

 

Fazit: Erzähle uns von den Erfahrungen, die du in deinem Auslandssemester gemacht hast und wie es dich in deiner persönlichen Entwicklung weiter gebracht hat

Wenn man Bock hat, einmal im pulsierenden Herzen einer US-amerikanischen Großstadt zu leben, dann kann ich San Francisco nur empfehlen. Ich selbst wohnte während meines Aufenthaltes nicht im Uniwohnheim ($1450/Monat fürs geteilte Zimmer) sondern im deutlich preiswerteren Wohnheim eines privaten Anbieters ($700/Monat fürs geteilte Zimmer) direkt an der Powell-Station in Downtown SF. Mit den Öffis war die Uni nur eine halbe Stunde entfernt, gleichzeitig hatte ich das Gefühl, richtig in das Leben vor Ort einzutauchen und habe mich dabei so frei gefühlt, wie bisher noch nie in meinem Leben!

Im Stadtzentrum bleibt einem dann natürlich auch die unschöne Seite San Francisco's (und anderer Großstädte in den USA) nicht verborgen. Die Obdachlosen leben dort in einer Verwahrlosung die mit nichts in Deutschland zu vergleichen ist und die Drogenabhängigen erinnern in ihrer verkrümmten Haltung (die dort auch “Fentanyl-Flop” genannt wird) mehr an Zombies als an noch lebende Menschen. Es war für mich zunächst erschreckend festzustellen, dass eine Art Parallelgesellschaft hier ganz offen existiert, aber niemand wirklich davon Notiz nimmt. Ich habe im Tenderloin District gelebt, einem Viertel mit vielen Obdachlosen, Drogenabhängigen und Straßen mit Zeltsiedlungen, bei dem ich mir im Vorfeld schon Gedanken über meine Sicherheit gemacht habe. Erstaunlicherweise habe ich mich vor Ort nie unsicher oder bedroht gefühlt. Die Menschen, die dort auf der Straße leben, existieren einfach, sie machen ihr Ding und beachten einen überhaupt nicht. Selbst nachts kann man dort problemlos alleine herumlaufen (ich würde es sogar empfehlen, nur um einmal die Dimensionen davon zu begreifen, was mit Menschen in einem Land passieren kann, indem es keinerlei soziales Auffangnetz gibt). Mein Tipp: einfach zielstrebig und selbstbewusst laufen und die Menschen dort ebenso wenig offensichtlich beachten, wie sie selbst einen unbeachtet lassen.

Abgesehen davon hat San Francisco als Stadt unglaublich viel zu bieten, viel mehr noch als nur den Pier 39, die Cable Cars und die Golden Gate Bridge. Mein Lieblingsplatz war der Ocean Beach, ein Strand, der mit der Metro vom Zentrum aus direkt zu erreichen ist. Viele weitere Orte habe ich durch Explore San Francisco, einem kostenlosen Kurs an der SFSU, kennengelernt. Die Professorin unternahm mit meiner Kleingruppe mehrere Exkursionen durch die Stadt und lieferte dabei spannende Hintergrundinformationen zu Gebäuden, Plätzen und deren Bewohnern. Durch sie habe ich Ecken kennengelernt, die in keinem Reiseführer stehen und ich kann den Kurs nur empfehlen!

Mein Hauptziel für das Auslandssemester war von vorneherein die Verbesserung meiner Englischkenntnisse. Vor allem die Fähigkeit zur lockeren Konversation und spontanen Reaktion wollte ich trainieren und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Bereits in der kurzen Zeit habe ich deutliche Verbesserungen bemerkt: Weniger im Erlernen vieler neuer Vokabeln, dafür mehr im Einsatz von Umschreibungen und Redewendungen. Wollte ich etwas erzählen und ein Wort fiel mir nicht ein, war ich gewissermaßen gezwungen, nach Möglichkeiten zum Umschreiben zu suchen. Diese Fähigkeit kann man erst so richtig trainieren, wenn einen der Gesprächspartner ansonsten wirklich nicht versteht. Ich hatte dabei nie Probleme mich mit einem Native Speaker zu unterhalten, nicht weil mein Englisch perfekt ist, sondern ganz im Gegenteil natürlich viel schlechter als das meines Gegenübers. Aber genau das empfand ich als sehr befreiend, denn wem wollte ich auch etwas anderes beweisen?! Und so konnte ich mich ganz in Ruhe darauf fokussieren, nach und nach das Vertrauen in meine Englischkenntnisse zu festigen und weiter auszubauen.

 

Sonstiges: Hast du uns noch mehr zu berichten? Wir freuen uns über jede Story.

Ein Auto ist in San Francisco überflüssig und sogar eher lästig. Die Stadt ist (für eine US-amerikanische Großstadt) verhältnismäßig kompakt, sodass man viele Orte gut per Fahrrad oder sogar zu Fuß erreichen kann. Gleichzeitig ist der öffentliche Nahverkehr überdurchschnittlich gut ausgebaut. Noch angenehmer wird es nur dadurch, dass die SFSU einen Semester Pass anbietet (die $130 sind sehr gut investiert, vertrau mir) mit dem man alles innerhalb der Stadt (außer den Cable Cars, die aber sowieso eher Touristenattraktionen als wirkliches Fortbewegungsmittel sind) sowie die komplette Bay Area bis Berkeley, Palo Alto und San José befahren kann - ein wahnsinnig guter Deal!

Auch beim Essen lässt sich sparen, denn die Lebenshaltungskosten in den USA sind absurd teuer und Essen gehen absoluter Luxus. Generell ist das System dort sehr Verbraucherunfreundlich: Es gibt im Supermarkt kein Mindesthaltbarkeitsdatum, keine Kilopreise zum Vergleichen, nie stehen die Steuern direkt beim Preis, sondern werden immer hinterher draufgeschlagen. Im Restaurant stehen teilweise gar keine Preise auf der Karte und der Tip von mindestens 10% ist so obligatorisch, dass man ihn selbst bei Subway oder Starbucks bezahlt - super nervig und frustrierend.

Geholfen hat mir dabei unter anderem die App Too Good To Go. Mit ihr rettet man Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können davor, weggeschmissen zu werden. Es gibt gerade in Downtown SF viele Anbieter und ein sehr diverses Angebot - ob fertiges Menü (mexikanisch, asiatisch, italienisch,...) oder Lebensmittel vom Supermarkt zum selber kochen, für jeden Hunger ist etwas dabei. Dabei spart der Einkauf dort sehr viel Geld, denn obwohl alles trotzdem nicht wahnsinnig günstig ist, werden die Lebensmittel im Verhältnis zum Ursprungspreis doch deutlich preiswerter.
Des Weiteren kann ich den IKEA im Stadtzentrum sehr empfehlen. Nicht nur, dass man sich dort jeden Tag als (kostenloses) Family-Mitglied einen Tee oder Kaffee aufs Haus abholen kann und es dort für $1 die mit Abstand günstigsten Hotdogs der Stadt gibt. Auch zum Einrichten des Studentenzimmers, in dem außer Bett, Tisch und Schrank üblicherweise nichts zu finden ist, lohnt sich ein Besuch dort.

Eine wirklich unterschätzte Sehenswürdigkeit ist das Cable Car Museum. Ich selbst habe es erst in der letzten Woche des Semesters dahin geschafft und war total begeistert - nicht nur, weil das Museum kostenlos ist. In der großen Museumshalle drehen sich die vier Triebräder für die Linien California, Hyde, Mason und Powell. Sie ziehen die kilometerlangen Stahlseile, in die sich die Cable Cars ein- und ausklinken. Im Keller des Museums sieht man, wie diese unter der Straße verschwinden. Ganz nebenbei erfährt man auch noch eine Menge über die Geschichte der Stadt und über das große Erdbeben von 1906. Bilder und Videos zeigen, wie sich San Francisco im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Außerdem kann ich den Museumsshop sehr empfehlen. Dieser bietet Postkarten, Tassen und Straßenschilder im Vintage Stil, die aus der Masse der üblichen Souvenirs herausstechen.

Zum Abschluss möchte ich noch die Gesamtkosten meines Auslandsaufenthalts auflisten, einfach weil ich das im Vorfeld in anderen Auslandsberichten auch gelesen habe und es sehr hilfreich fand, um ungefähr einschätzen zu können, wie teuer das Semester für mich werden wird:

  • Visum: 510 €
  • Miete: 3300 €
  • Wohnungssuche: 450 €
  • Anreise & Abreise: 900 €
  • Semestergebühren: 4836 €
  • Krankenversicherung: 960 €
  • weitere Uniausgaben vor Ort (Bücher, MWC und Gator Pass): 350 €
  • Essen: 1400 €
  • Ausstattung Studentenzimmer: 150 €
  • Handyflat: 100 €
  • Souvenirs & Sonstige Ausgaben: 800 €
  • Aktivitäten, Reisen & Ausflüge: 2000 €

Die Angaben sind natürlich subjektiv, zeigen meiner Meinung nach aber trotzdem ganz gut, weshalb ein Semester in den USA schnell sehr teuer werden kann.