26.12.2025
Marinas Erfahrungsbericht zum Auslandssemester an der Auckland University of Technology
Marina war 2025 für ein Auslandssemester an der Auckland University of Technology in Neuseeland. "In den ersten Wochen lernt man schnell, sich in einem völlig anderen Umfeld zurechtzufinden: von der Orientierung in einer neuen Stadt über das Einleben im Wohnheim bis hin zum Verständnis der neuseeländischen Mentalität. Die Offenheit und Hilfsbereitschaft der „Kiwis“ machen dies jedoch einem sehr einfach. Ich habe gelernt, auf Menschen zuzugehen, Freundschaften mit Studierenden aus aller Welt zu schließen und mich auf ganz unterschiedliche Kulturen einzulassen. Außerdem kann man sich von der Offenheit und Gelassenheit der Neuseeländer inspirieren lassen."

Universität im Ausland: Auckland University of Technology
Heimatuniversität: Hochschule München
Studiengang an der Heimatuniversität: Master Wirtschaftsinformatik
Belegte Kurse im Ausland:
- Software Architecture
- Data Warehousing & Big Data
- Data Mining
- Artificial Intelligence
Vorbereitung: Erzähle uns von der Vorbereitung deines Auslandssemesters und warum du dich für deine Uni entschieden hast
Meine Vorbereitung war recht kurz und musste sehr schnell gehen, weil ich Mitte Mai die Zusage für das Stipendium bekommen habe, aber das war absolut kein Problem, denn die Informationen von GOstralia!-GOmerica! sind sehr gut gebündelt und man kann jederzeit auch persönlich nachfragen. 1,5 Monate waren also auch ausreichend. Für die AUT habe ich mich entschieden, weil sie für den Bereich Informatik empfohlen wurde.
Uni und Campus: Wie hat dir die Uni gefallen? Wie waren die Kurse, die du belegt hast? Was hast du sonst auf dem Campus unternommen? Hast du Tipps, wie man am besten andere Studierende kennenlernt?
Die Uni ist sehr modern und sehr gut ausgestattet. Der City Campus liegt außerdem sehr zentral. Die Kurse waren sehr praxisnah und verhältnismäßig mit wenigen Studenten, wir hatten viele Gruppenarbeiten, was cool war um mit vielen Studenten aus der ganzen Welt in Kontakt zu kommen. Der Anteil von internationalen Studenten ist an der AUT besonders hoch, was es auch sehr spannend macht. Die Kurse an sich kommen vom Anspruch nicht ganz an die von Deutschland ran, aber das ist gerade gut, wenn man reisen möchte. Außerdem hatte ich viele Assignments, die zwar manchmal aufwändig waren, aber insgesamt sehr machbar.
Andere Studierende habe ich hauptsächlich über das Studentenwohnheim kennengelernt. Dort wurden jede Woche Aktivitäten angeboten, wo auch viele Internationale Studenten teilgenommen haben, die die gleichen Reise-Absichten hatten, sodass wir viel Reisen konnten. Sonst wird auch viel von der Uni angeboten, was Sport aber auch andere Aktivitäten, z.B. extra für Internationals, angeht. An der Uni wird man sehr gut betreut und kommt schnell an einen Ansprechpartner ran. Es sind auch alle sehr freundlich und hilfsbereit.
Stadt und Umgebung: Wie hat dir deine Studienstadt gefallen? Erzähle von deinen Reisen am Wochenende oder in der Semester Break.
Auckland finde ich persönlich sehr schön, weil man schnell am Meer ist und es neben den Skyscapern auch viel Natur und Grün mit z.B. Schafen gibt. Die Neuseeländer legen generell viel Wert auf ihre Natur, was ich super gut finde. Von Auckland kommt man mit dem Auto sehr schnell in die Umgebung und kann unglaublich viele tolle Ausflüge machen:Wir wanderten entlang der Mangawhai Cliffs, besuchten Wasserfälle und Nationalparks. Besonders in Erinnerung blieb mir ein Wochenendausflug zur Coromandel-Halbinsel mit der berühmten Cathedral Cove und dem Hot Water Beach. Dort konnten wir bei Sonnenuntergang in selbst gegrabenen heißen Sandpools baden und das direkt unter Sternenhimmel am Meer. Im September begann dann die Semesterbreak und unsere zweiwöchige Campervan-Reise über die Nord- und Südinsel. Von Auckland aus fuhren wir über Hamilton an die Westküste zu den Three Sisters und dem Elephant Rock. Weiter ging es nach New Plymouth, wo wir trotz Regen und Wind zwei Tage lang durch die Berglandschaft am Mount Taranaki wanderten. Der Sonnenaufgang am Mount Egmund war eines der beeindruckendsten Erlebnisse der ganzen Reise. Anschließend fuhren wir weiter in den Süden nach Wellington, besuchten das Nationalmuseum Te Papa und setzten mit der Fähre auf die Südinsel über. Dort führte unsere Route u.a. an den Abel Tasman Nationalpark, wo wir mehrere Tage den Abel Tasman Coast Track wanderten und in Hütten übernachteten. Dort hatten wir traumhafte Strände, türkisblaues Wasser und Lagerfeuer. Besonders schön war das Baden in der Awaroa Bay und die Fahrt mit dem Wassertaxi zurück entlang der Küste. Auf dem weiteren Weg erkundeten wir die Golden Bay mit Robbenbabys am Cape Farewell, die Pancake Rocks im Paparoa Nationalpark, die Hokitika Gorge und schließlich den Arthur’s Pass. Den letzten Abend verbrachten wir in Christchurch mit einem gemeinsamen Abendessen und Barbesuch, bevor wir den Camper zurückgaben und zurück nach Auckland flogen.
Erzähle uns von den Erfahrungen, die du in deinem Auslandssemester gemacht hast und wie es dich in deiner persönlichen Entwicklung weiter gebracht hat.
In den ersten Wochen lernt man schnell, sich in einem völlig anderen Umfeld zurechtzufinden: von der Orientierung in einer neuen Stadt über das Einleben im Wohnheim bis hin zum Verständnis der neuseeländischen Mentalität. Die Offenheit und Hilfsbereitschaft der „Kiwis“ machen dies jedoch einem sehr einfach. Ich habe gelernt, auf Menschen zuzugehen, Freundschaften mit Studierenden aus aller Welt zu schließen und mich auf ganz unterschiedliche Kulturen einzulassen. Außerdem kann man sich von der Offenheit und Gelassenheit der Neuseeländer inspirieren lassen.
Sonstiges: Hast du uns noch mehr zu berichten? Wir freuen uns über jede Story.
In Neuseeland ist es völlig normal, mit Fremden ins Gespräch zu kommen, sei es im Supermarkt, auf einer Wanderung oder beim Warten auf die Fähre. Viele Begegnungen waren kurz, aber herzlich haben gezeigt, wie freundlich und positiv die neuseeländische Kultur ist.















