21.10.2025
Orientation & Ankunft - Marens Blog zum Auslandssemester an der CSULB
Hi, ich bin Maren!
Ich bin momentan im Auslandssemester an der California State University Long Beach. Heute möchte ich ein bisschen von meinen ersten Wochen nach der Ankunft erzählen.
Der erste Tag
Ich bin gegen Mittag in LAX gelandet und superschnell und problemlos durch die Einreise gekommen. Die kurze Wartezeit (ca. 30 Minuten) in der Schlange für die Immigration habe ich genutzt, um meine eSIM zu aktivieren und meinen Vermieter zu informieren, dass ich gelandet bin. Mein Vermieter hat mich netterweise direkt vom Flughafen abgeholt und zum Haus gefahren.
Eigentlich organisiert die Uni einen „Flughafen-Pick-up“, bei dem man sich schon einmal mit anderen Studierenden connecten und eine kleine Willkommenstüte bekommen kann. Allerdings bin ich zwei Tage früher angereist und konnte das Angebot nicht wahrnehmen.
In meinem Zimmer angekommen, hätte ich eigentlich noch den ganzen Nachmittag vor mir gehabt, aber wegen des Schlafentzugs war ich ziemlich platt. Deshalb bin ich nur am Abend noch kurz zum 7-Eleven gegangen für ein bisschen Bewegung und etwas zu essen
Bevor die Orientierungswoche startete, hatte ich nach dem ersten Ankunftstag noch zwei Tage frei.
Erste Erkundung von Long Beach
Diese beiden Tage habe ich genutzt, um Long Beach ein bisschen zu erkunden. Da ich etwas außerhalb von Downtown wohne, habe ich mir gleich das 150-Tage-ÖPNV-Ticket von der Uni gekauft (100 $). Damit bin ich am zweiten Tag in die Downtown von Long Beach gefahren und von dort weiter zum Shoreline Village. Eine traumhafte Umgebung und auf jeden Fall einen Besuch wert! Es war außerdem super sonnig und heiß, sodass die Fahrt im klimatisierten Bus ein echter Pluspunkt war.
Am Abend war ich dann mit meiner Vermieterfamilie in einem Restaurant am Wasser essen. Ein sehr entspannter Ausklang in guter Gesellschaft.
Am dritten Tag bin ich mit dem Bus schon einmal zur Uni gefahren, um mich dort zu orientieren und zu wissen, wo ich am nächsten Tag (erster Tag der Orientierungswoche) hinmuss. Anschließend habe ich noch Seal Beach besucht und bin von dort rüber nach Belmont Shore gelaufen. Das war auch einfach wahnsinnig schön dort.
Die Orientierungswoche
Ich habe euch mal den Plan der Woche beigefügt.
Generell ist die Orientierungswoche nicht so lang oder ereignisreich, wie man das vielleicht aus Deutschland kennt. Pflicht war nur der erste Tag sowie ein Safety-Zoom-Meeting. Rein theoretisch könnte man die Woche also auch für Reisen nutzen. Praktisch würde ich das aber nicht empfehlen, denn die geplanten Aktionen sind wirklich cool und man lernt viele neue Leute kennen. Außerdem gibt es in der Woche super viele Insider-Infos.
Bei den Aktivitäten war immer jemand vom Study Abroad Office dabei, die für Fragen offenstand. Das Team dort ist unglaublich nett und hilfsbereit!
Die ersten „richtigen“ Unitage
Vor meiner Reise hatte ich einen Zettel mit Wunschkursen abgegeben. Schon vor der Orientierungswoche habe ich die Benachrichtigung bekommen, dass ich in drei Kurse eingeschrieben bin. Die anderen beiden Kurse musste ich selbst belegen, aber das wurde während der O-Woche genau erklärt.
Problematisch war nur, dass der Maschinenbau-Fachbereich ein etwas anderes Einschreibeverfahren hat und die Bearbeitung länger dauerte. Das hat für etwas Stress gesorgt – dazu aber in einem anderen Beitrag mehr.
In den ersten Vorlesungen haben wir den Syllabus durchgesprochen, sodass man von Anfang an einen klaren Überblick bekommt, welche Themen wann behandelt werden und wann Abgaben oder Klausuren anstehen. Das ist superpraktisch, weil man dadurch seine Ausflüge oder Reisen in ruhigeren Wochen direkt einplanen kann.
Tipps
- Speicherplatz freihalten: Nicht nur für unzählige Fotos und Videos, sondern auch für die vielen Apps, die man braucht. Hier ein paar Beispiele:
- Transport: Uber, Tap App (Bustickets), Beach Go (für das vergünstigte 150-Tage-Ticket).
- Uni: Canvas (Infos und Abgaben für Kurse), SRWC Go (Zugang zum Uni-Gym), Aetna Health (Uni-Krankenversicherung), Bookshelf (Online-Version der Lehrbücher).
- Unbedingt in der ersten Woche zu den Vorlesungen erscheinen: Viele Professor*innen haben eine strikte Attendance Policy. Wer in der ersten Woche fehlt, wird sofort aus dem Kurs gekickt. Danach wird die Anwesenheit oft etwas lockerer gehandhabt, aber die erste Woche ist Pflicht. Das merkt man auch auf dem Campus: volle Parkplätze, lange Schlangen, überfüllte Busse – alle sind da.
- On Campus wohnen, wenn möglich (Empfehlung hier das International House): Ich selbst habe mich für eine Wohnung off Campus entschieden, weil ich kein Fan vom verpflichtenden Essensplan bin und meine Privatsphäre (z. B. eigenes Zimmer oder Bad) bevorzugt hab. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass es deutlich einfacher ist, sich On Campus zu vernetzen und näher im Unileben zu sein. Gerade wenn man eher introvertiert ist (wie ich) kann es helfen, im Studentenwohnheim zu leben, um schneller Kontakte zu knüpfen










