16.10.2025

Studium & Campus der Auckland University of Technology

Ein typischer Studientag hier in Neuseeland läuft ganz anders ab als in Deutschland. Meine Vorlesungen starten meistens erst um 10 Uhr - in Deutschland ging es oft schon um 8 Uhr los. Anfangs war das etwas ungewohnt, aber inzwischen finde ich es super, weil ich morgens entspannter in den Tag starten kann. Außerdem brauche ich etwa eine halbe Stunde mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis zur Uni, da passt die Uhrzeit perfekt.

In zwei von meinen drei Kursen habe ich nach der Vorlesung noch ein Seminar. Dort werden die Inhalte vertieft und wir können direkt an unseren Assignments arbeiten, was echt praktisch ist. Mein Stundenplan ist außerdem richtig angenehm: Ich habe nur montags bis mittwochs Uni, weil alle drei Kurse auf diese Tage fallen. Das bedeutet, dass ich von Donnerstag bis Sonntag frei habe - ideal, um am Wochenende mehr von Neuseeland zu sehen.

Die Kurswahl war total unkompliziert. Ich habe mich nach den Kursen gerichtet, die mir in Deutschland noch fehlen und die mir dort auch angerechnet werden. Die Anrechnung musste ich in Deutschland natürlich mit meinen Professoren und der Studienleitung absprechen, was ein bisschen Zeit in Anspruch genommen hat: hier hilft es, sich frühzeitig zu informieren und Kontakt aufzunehmen. Für die Anmeldung der Kurse in Neuseeland konnte ich mich im Onlineportal anmelden und dort ganz unkompliziert Kurse einsehen und anwählen. Die Kommunikation später war zudem echt super - ich musste nur eine kurze Mail an die Koordinatorin in Neuseeland schreiben, wenn ich etwas ändern wollte und es wurde sofort angepasst. Außerdem hat man zu Beginn des Semesters noch zwei Wochen Zeit, um seine Auswahl zu ändern. In meinem Fall hat aber alles direkt gepasst.

Meine drei Kurse sind:

  • Business and Economics
  • Ethics and Society
  • Sustainability Leadership

Besonders spannend finde ich den Nachhaltigkeitskurs, weil die Themen super aktuell sind und viel Wert auf Interaktion gelegt wird. Was ich auch klasse finde: Die Abgaben sind über das Semester verteilt. So baut sich der Druck nicht erst am Ende auf. Jetzt, nach der Mid Semester Break, habe ich sogar schon etwa die Hälfte meiner Assignments abgegeben.

Obwohl die Uni natürlich viel Zeit einnimmt, bleibt mir noch genug Raum für andere Dinge. Ich habe genug Zeit, um mich mit meinen Freunden zu treffen und bei Wochenendtrips die Nordinsel zu erkunden. Zudem bleibt auch ausreichend Freiraum, um meinem Hobby nachzugehen: hier kann man richtig gut am Meer entlangjoggen, was bei gutem Wetter natürlich umso mehr Spaß macht.