08.12.2025

GO! on Tour: Sveas Trip von Düsseldorf nach Malaysia

Los ging es in Düsseldorf mit zwei Flügen über Abu Dhabi bis nach Kuala Lumpur. Die Reise war lang, aber ich war voller Vorfreude und ein bisschen aufgeregt, was mich erwartet. Als ich in Kuala Lumpur (KL) ankam, war mein erster Eindruck: Wow, diese Stadt ist lebendig, modern und gleichzeitig so vielfältig. Überall spürt man den Mix aus Kulturen, und das macht die Atmosphäre richtig spannend.

Ich hatte einen Tag Zeit, um KL zu entdecken. Mein Highlight war das Treffen mit einem Studenten, der gerade ein Semester an der Monash University Malaysia verbringt. Er hat mir den Campus gezeigt und vom Studium erzählt. Seine Begeisterung war ansteckend und ich konnte gut nachvollziehen, warum er sich hier so wohlfühlt. Danach ging es für mich in die Stadt: Die Petronas Twin Towers waren bis 2004 die höchsten Gebäude der Welt und sind sehr beeindruckend. Aber auch der Park daneben ist sehr schön und perfekt, um kurz durchzuatmen. Die Fortbewegung in der Stadt ist super einfach. Mit Grab kommt man günstig und bequem überall hin, aber auch das öffentliche Nahverkehrsnetz ist gut ausgebaut und noch günstiger.

Am nächsten Tag ging es weiter nach Kuching mit einem zweistündigen Flug, um mir die Swinburne University of Technology Sarawak (SUTS) anzuschauen. Schon beim Anflug sieht man, wie grün die Region ist. Kuching wird auch Katzenstadt genannt. Es gibt verschiedene Theorien dazu, aber eine fand ich besonders witzig. Als James Brooke, der spätere White Rajah, in Kuching ankam, fragte er seinen lokalen Guide nach dem Namen der Stadt. Der Guide dachte, Brooke zeigt auf eine Katze und sagte das malaiische Wort für Katze, „kucing“. So soll der Name entstanden sein. Ob das stimmt, weiß niemand, aber die vielen Katzenstatuen in der Stadt sind auf jeden Fall ein Hingucker. Apropos James Brooke: Er hat eine riesige Rolle in der Entwicklung von Kuching und Sarawak gespielt. Durch seine Investitionen ist die Stadt heute das, was sie ist. Und dadurch ist auch das Herumreisen absolut unkompliziert, denn fast alle sprechen Englisch.

In Kuching startete unser Programm mit einer City Tour. Wir haben das Borneo Cultures Museum besucht, das größte Museum Malaysias und das zweitgrößte in Südostasien. Es handelt sich um ein sehr interaktives Museum, in dem man viel über die Geschichte der Region lernen kann. Danach ging es zum Cultural Workshop. Wir haben hier traditionelles Perlenknüpfen ausprobiert und sogar einen traditionellen Tanz gelernt. Dieser wurde uns von einem studentischen Tanzclub der SUTS beigebracht. Für Studierende sind solche Clubs und Societies eine tolle Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen. Es gibt unzählige Optionen von Tanz über Sport bis hin zu kulturellen Gruppen. Da ist für jeden etwas dabei.

Natürlich durfte die Campus-Tour an der SUTS nicht fehlen. Besonders beeindruckend war das neueste Gebäude mit der Bibliothek. Es gibt viele gemütliche Ecken zum Entspannen, aber auch perfekte Orte für Gruppenarbeiten oder konzentriertes Lernen. Direkt gegenüber vom Campus liegt eine Mall, praktisch für alle, die in Campusnähe wohnen wollen. Wer lieber am Fluss lebt, findet im Riverine Apartments eine tolle Option. Dieses konnte ich bei einem River Cruise vom Fluss aus sehen. Wer hier wohnt kann einen wirklich tollen Ausblick haben. Vom Boot aus konnten wir dann den Sonnenuntergang über dem Wasser sehen. Das war einfach traumhaft und einer meiner Lieblingsmomente der ganzen Reise.

Mein Fazit: Malaysia ist für ein Auslandssemester einfach genial. Spannende Kultur, moderne Universitäten, bezahlbares Leben und eine offene, englischsprachige Gesellschaft machen das Land zu einem perfekten Ziel. Viele Studierende nutzen die Zeit nicht nur fürs Studium, sondern auch zum Reisen innerhalb Malaysias und danach durch ganz Südostasien. Wer Lust auf Abenteuer, neue Freundschaften und eine einzigartige Mischung aus Tradition und Moderne hat, ist hier genau richtig. Mein Tipp: Plant genug Zeit ein, um auch die Umgebung zu erkunden, probiert das lokale Essen und lasst euch auf die Kultur ein – es lohnt sich!